Ward, Numbers.
Numbers. Den Tod im Blick.
| Info | 7. Aufl. Hamburg, Chicken House, 2012. 20 cm. 362 S. Brosch. Zustand: sehr gut. |
| Sprache | Deutsch |
| ISBN | 9783551520074 |
| CHF | 7,-- |
3748B.
Eine spannende, mitreissende Geschichte mit toller Prämisse, aus der man aber mehr hätte machen können. Jedem Leser ist zu raten das Buch auf jeden Fall ganz zuende zu lesen! Jem kann bei jedem Menschen, dem sie in die Augen blickt dessen Todesdatum sehen. Sie ist ein Pflegekind und lässt niemanden an sich ran, Lehrer, Pflegeeltern, Betreuer halten wenig von ihr. Dann tritt der Junge Spider in ihr Leben. Spider kommt selbst aus schlimmen Verhältnissen. Nach einem Diebstahl will er Jem in das London Eye einladen. Direkt davor bemerkt Jem, in den Augen der anderen Passanten dort, dass deren Todesdatum genau jetzt ist, Sie flüchtet mit Spider und so entkommen sie einem Terroranschlag. Sie und Spider werden verdächtigt etwas damit zu tun zu haben und so fliehen sie von zu Hause. Zwischen ihr und Spider entwicklet sich mehr als nur eine Freundschaft… Die Grundidee von „Numbers“ ist großartig und vor allem der Anfang ist spannend und gut zu lesen. Den Mittelteil mochte ich nicht so gerne. Es war alles sehr verwirrend und irgendwie war es auch schade, dass Spider und Jem schnell weg vor Menschen flüchten. Denn so liest man weniger über Jems Gabe, was nun mal das Interessanteste der Geschichte ist. Ich fand es auch nicht soo interessant, das die Geschichte in einem ärmlichen britischen Milleu spielt. Aber dieses Jugendbuch ab 13 ist ein schneller Thriller, der aus einfachen Dialogen besteht und so schnell und einfach zu lesen ist. Eine gewisse Tiefe der Charaktere hätte ich mir aber auch gewünscht. Es scheint, als sei der Autorin ihre eigenen Figuren selbst unbekannt und dass sie sich mit ihren ausgesuchten unsicher ist.


